Ausstellungen bieten die Möglichkeit, unbekannte Seiten der Migration mit Mitteln der Kunst zu zeigen. Fotografie, Text, Video oder Hörstation erlauben es, Porträts zu erstellen, die nahe an den Lebensgeschichten von Migrantinnen und Migranten bleiben. In der Foto-Ausstellung: «Mit der schwierigen Erinnerung in der sicheren Fremde» zum Beispiel, werden 16 Menschen in Wort und Bild porträtiert. Sie alle haben in ihrer Heimat Krieg oder Folter erlitten und leben heute in der deutschen respektive französischen Schweiz. Während sie versuchen, unter schwierigen Bedingungen wieder Tritt im Lebensalltag zu fassen, wurden sie von den Ausstellungsmachern (Fotografie: Meinrad Schade, Text: Martina Kamm) über drei Jahre hinweg begleitet. Ein Ziel unseres Ausstellungsprojekts bestand darin, die Betroffenen in ihrem mutigen Schritt aus der Isolation an die Öffentlichkeit zu unterstützen. Umgekehrt sollte die Schweizer Öffentlichkeit für das Schicksal von kriegstraumatisierten Menschen auf künstlerisch anspruchsvolle Art und Weise sensibilisiert werden.

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Die Publikation zur Ausstellung kann beim KONTRAST Verlag in Zürich bestellt werden.
Graphik: www.monokini.ch

Die Ausstellung entstand als Koproduktion zwischen dem Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien SFM und der Genfer Organisation CIMERA sowie deren Partnern in Armenien. Publikation zur Ausstellung (Englisch/ Deutsch) bestellen.

Das Lehrmittel «50 Jahre Asyl in der Schweiz» kann als DVD mit Presse-Ausschnitten und Kurzfilm direkt beim Sekretariat des Schweizerischen Forums für Migrations- und Bevölkerungsstudien SFM bestellt werden.

Projekte realisiert im Auftrag oder in Zusammenarbeit mit:

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